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Wie war dass noch damals..?

So um die 60er & 70er Jahre?


Das Bild links zeigt die ehemalige Gaststätte

"Zum bunten Ochsen" & die Drogerie Walke / Abriss 1971

Mein Gott, wo die Zeit nur bleibt, so hört man viele Leute klagen.

Und geht man durch die Straßen unserer Stadt, so wird man an vielen Ecken anhalten und sich als älterer Mensch zu erinnern versuchen, wie es denn dort mal ausschaute.


Erinnert sich noch einer an die alte Brandgasse?

Wo rechter Hand, von der Niederstraße aus gesehen, das dunkle Gemäuer der Schramm’schen Puddingfabrik dominierte, deshalb roch es auch im "Jässke" manchmal janz jut, auf der linken Seite stand eine Reihe Häuser.

 

Häuser, die eigentlich so klein waren, dass man aus der “Kall suffe” konnte.

Die wurden dann Anfang der 60er Jahre abgerissen und es entstanden diese vier Klötze, quadratisch, eckig, gut mit Vorderfront zur Sebastianusstraße, was diese natürlich zum Sinnbild modernen Städtebaus beförderte.

Die Pänz vom Hamtorwall tobten natürlich durch die Baugruben und baggerten dort um die wette mit diesen blauen Blechschaufeln für 1 DM von der EHP. Da gab es Hunderte von Knochen im Untergrund, man kam kaum mit der Schippe in den Sand.

Gehen wir aber mal in der Erinnerung wieder weiter die Niederstraße runter. So ungefähr auf der Höhe der Kaufhalle wäre jetzt der Standpunkt des Betrachters des unten gezeigten Bildes.

 

Gaststätte “Zum bunten Ochsen”

Der Abriss 1971

Der Abriss 1971

Aus dem Jahre 1603, Besitzer Josef Alfter, so steht es auf dem Schild.

Das Gebäude wurde 1971 abgerissen, zu baufällig um saniert zu werden, so hieß es.

 

So ein Quatsch!
Wer das entschieden hat, der hat uns auch den Meererhof beschert!

Das Gebäude direkt neben dem “Bunten Ochsen” teilten sich Feinkost Hennecke und die Drogerie Walge. Zu Walge brachte man immer den schwarz/weiß Rollfilm zum Entwickeln, der machte dann die kleinen Bildchen mit den gezackten Zierrand draus. Bei Walges gab es auch noch eine Menge loser Ware zu kaufen.

Mit freundlicher Unterstützung von:

Viktor Steinfeldt und dem Neusser Stadtarchiv.

 

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Älteste Fachwerkhaus in Neuss

 

Alte Stadtansichten

 

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